Die Bonner Murphy&Spitz Green Capital AG ist ein börsennotierter Wagniskapitalinvestor mit Fokus auf Erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe. Auf welche Trends das Unternehmen setzt und wie er etwa den Markt für Solarthermie einschätzt, erläutert Vorstand Andrew Murphy im ECOreporter.de-Interview.
ECOreporter.de: Was müssen Unternehmen mitbringen, in die Murphy&Spitz Green Capital investiert?
Andrew Murphy: Die Unternehmen, in die wir investieren, müssen aus den Themenbereichen erneuerbare Energien oder nachwachsende Rohstoffe kommen. Dabei ist die gegenwärtige Entwicklungsphase unerheblich. Wir investieren sowohl frühphasig – also bei der Gründung von Unternehmen mit entwickelter Technologie - als auch in etablierte Unternehmen. Ein gutes Beispiel für eine Frühphasenfinanzierung war die CTF Solar, ein Photovoltaik-Dünnschichthersteller. Ein gutes Beispiel für ein Later stage Investment ist die gerade erfolgte Finanzierung der KBB Kollektorbau, die schon seit 1993 in der Herstellung von solarthermischen Kollektoren tätig sind. Die Investitionshöhe ist unterschiedlich, liegt aber meist zwischen 0,5 Millionen Euro und 2 Millionen Euro. Wobei wir des Öfteren mit Partner syndizieren, um höhere Finanzierungsrunden zu ermöglichen.
ECOreporter.de: Welche Bereiche von erneuerbaren Energien sind im Portfolio?
Murphy: Gegenwärtig sind wir in der energiesparenden Haustechnik, in der Solarthermie und im Aufbau eines IPP (Independent Power Producer) durch Photovoltaikanlagen investiert. In der Prüfung sind wir im Bereich Elektroautos und Energieeffizienz. Unser Schwerpunkt liegt sicherlich im Themenfeld der Nutzung solarer Energie. Wir sind davon überzeugt, dass in diesem Bereich noch nicht ansatzweise das ganze Potential abgeschöpft ist. Hier verfügen wir über ein breites Netzwerk von Kontakten.











