Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen (2.v.r.) eröffnete den ersten Ökorenta-Schnelllade-Park. / Foto: Ökorenta

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Ökorenta Infrastruktur 13E: Schnelllade-Parks setzen auf Ökostrom

Der Publikums-AIF „Ökorenta Infrastruktur 13E“ investiert in Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Im Fokus stehen dabei sogenannte Ultraschnell-Ladesäulen für Elektroautos an deutschen Standorten. Die Ladestationen im Fonds sollen zu 100 Prozent Ökostrom liefern.

Bei den am Markt angebotenen Ökostromtarifen gibt es aber deutliche Unterschiede hinsichtlich der ökologischen Wirkung. So gibt es Ökostromangebote, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern, z.B. Tarife mit dem ok-power-Label und dem Grüner-Strom-Label. Auf Nachfrage von ECOreporter gibt Ökorenta an, dass alle vier ersten Parks des Fonds in Kamen, Koblenz, Freising und Münster aktuell mit Ökostrom mit OK-Power-Label beliefert werden.

Kriterien des ok-power-Siegels

Hinter dem ok-power-Siegel steht der gemeinnützige Verein EnergieVision. Der 2000 gegründete Verein wird gemeinsam vom Öko-Institut e.V. und der HIR Hamburg Institut Research gGmbH getragen.

Die Zertifizierung mit dem ok-power-Siegel steht nach Angaben des Vereins auf zwei Säulen: Pflichtkriterien und Wahlpflichtkriterien. Während die Pflichtkriterien vom Ökostromanbieter komplett erfüllt werden müssen, können die Wahlpflichtkriterien modular zusammengestellt werden.

Pflichtkriterien sind

•    Stromherkunft: 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Quellen
•    Beteiligungsverhältnisse: Ausschluss einer wesentlichen Beteiligung an oder einer erheblichen Verflechtung des Ökostromanbieters mit Atomkraftwerken, Braunkohlekraftwerken oder neuen Steinkohlekraftwerken
•    Verbraucherschutz: Schutz vor unfairen Tarifbedingungen, u.a. durch Verbot von Vorkasse, Mindestabnahmemengen, langen Vertragslaufzeiten
•    Erfüllung ökologischer Anforderungen an Ökostrom-Erzeugungsanlagen

Aktuell vier Wahlpflichtkriterien definieren den zusätzlichen Beitrag des Ökostromproduktes zur Energiewende:

•    Förderung innovativer Energiewende-Projekte
•    Beschaffung aus zusätzlichen Neuanlagen
•    Initiierung und Betrieb von Erneuerbare-Energien-Neuanlagen
•    Anerkennung nicht bezuschlagter Neubauprojekte

Erster Ladepark offiziell eröffnet

Die ersten vier Ladeparks des Ökorenta Infrastruktur 13E sind bereits fertiggestellt und in Betrieb. Vor wenigen Tagen wurde der erste Schnellladepark aus dem Portfolio des Fonds am Standort Kamen offiziell eröffnet.

An den insgesamt fünf Schnellladesäulen in Kamen können gleichzeitig bis zu zehn Autos grünen Strom laden. Mit bis zu 300 Kilowatt Leistung gehören die Stationen nach Angaben der Initiatorin zu den leistungsstärksten, die es derzeit am Markt gibt. Innerhalb von 20 Minuten kann den Angaben nach je nach PKW-Modell ein Aufladevolumen erreicht werden, das einer Fahrstrecke von ca. 400 Kilometern entspricht.

Publikums-AIF in der Platzierung

Anlegerinnen und Anleger können sich ab 10.000 Euro an dem Publikumsfonds Ökorenta Infrastruktur 13E beteiligen. Nach Angaben von Ökorenta sind bereits rund 7 Millionen Euro des Fondsvolumens platziert. Das prospektierte Eigenkapitalvolumen beträgt 13 Millionen Euro.

ECOreporter hat das Beteiligungsangebot in einem ECOanlagecheck ausführlich analysiert.

Zudem erfahren Sie hier weitere Details zu den Investitionen des Fonds sowie zur aktuellen Ökorenta-Leistungsbilanz.

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