Eröffneten den Ökorenta-Schnellladepark in Koblenz (v.l.n.r.): W. Priebe Loyo, Stellv. Marktleiter Dehner-Garten-Center; David Langner, Oberbürgermeister von Koblenz; Andy Bädeker, Geschäftsführer Auricher Werte GmbH (Ökorenta Gruppe); Manuel Dehmel, Leiter eMobility Citywatt GmbH. / Foto: Janina Goldenstein

  Anleihen / AIF

Ökorenta Infrastruktur 13E: Ultraschnell-Ladeparks in Koblenz und Münster eröffnet

Nach einem eigenen Angaben zufolge erfolgreichem Probebetrieb haben Ökorenta und der Elektro-Ladesäulen-Experte Citywatt die E-Ladestationen des Fonds Ökorenta Infrastruktur 13E in Koblenz und in Münster offiziell eröffnet. Die Ladesäulen gehören zu einer Reihe von Ladeinfrastruktur-Projekten, die durch den Fonds finanziert wurden.

Im Stadtbereich Koblenz gebe es bislang kaum Möglichkeiten, das Auto aufzuladen - er freue sich daher, "dass private Investoren eine solche Infrastruktur zum Schnellladen schaffen", so David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz. In Münster hob Stadtbaurat Robin Denstorff hervor, die doppelte Nutzung vorhandener Flächen sei genau der richtige Weg für den Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Ladesäulen setzen auf Ökostrom

Der Publikums-AIF Ökorenta Infrastruktur 13E investiert in Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Im Fokus stehen dabei sogenannte Ultraschnell-Ladesäulen für Elektroautos an deutschen Standorten. Die Ladestationen im Fonds sollen zu 100 Prozent Ökostrom liefern.

Bei den am Markt angebotenen Ökostromtarifen gibt es aber deutliche Unterschiede hinsichtlich der ökologischen Wirkung. So gibt es Ökostromangebote, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern, z.B. Tarife mit dem ok-power-Label und dem Grüner-Strom-Label. Auf Nachfrage von ECOreporter gibt Ökorenta an, dass alle vier ersten Parks des Fonds in Kamen, Koblenz, Freising und Münster aktuell mit Ökostrom mit OK-Power-Label beliefert werden. Lesen Sie hier mehr zu den Kriterien des Labels.

Geplant, installiert und betrieben werden die Ladeparks von Citywatt, das sich auf Ladesäulen-Konzepte für Unternehmen spezialisiert hat. Aufgrund neuester Technik soll die Abgabeleistung der Schnellladeparks im Ökorenta-Fonds bedeutend höher als bei vielen Mitbewerbern sein.

Die Ladeparks gehören demnach zu den großen Ladestationen, die darauf ausgerichtet sind, den zu erwartenden steigenden Bedarf an Ladestrom für E-Autos auch zukünftig adäquat zu decken: An insgesamt fünf Ultra-Schnell-Ladesäulen, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen, können gleichzeitig bis zu zehn Autos grünen Strom laden.

Mit bis zu 300 Kilowatt Leistung kann demnach innerhalb von 20 Minuten je nach Pkw-Modell ein Aufladevolumen erreicht werden, das einer Fahrstrecke von etwa 400 Kilometern entspricht. Die Ladeparks verfügen über LED-Beleuchtung und ein Kreditkartenterminal, zudem ist mindestens je eine Ladesäule barrierefrei zugänglich.

Publikums-AIF in der Platzierung

Anlegerinnen und Anleger können sich ab 10.000 Euro an dem Publikumsfonds Ökorenta Infrastruktur 13E beteiligen. Nach Angaben von Ökorenta sind bereits rund 10 Millionen Euro des Fondsvolumens platziert (Stand: 28.1.2022). Das prospektierte Eigenkapitalvolumen beträgt 13 Millionen Euro.

ECOreporter hat das Beteiligungsangebot in einem ECOanlagecheck ausführlich analysiert.

Hier erfahren Sie weitere Details zu den Investitionen des Fonds sowie zur aktuellen Ökorenta-Leistungsbilanz.

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