Robert Habeck (2.v.l.) und Jonathan Wilkinson (r.) im Gespräch mit ABO Wind-Vorstand Karsten Schlageter (l.). / Foto: ABO Wind

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ABO Wind: Wirtschaftsminister Habeck informiert sich über Wasserstoffprojekte

Deutschland und Kanada haben am Dienstag ein Wasserstoffabkommen vereinbart. Im Umfeld der Unterzeichnung in Stephenville, Neufundland, informierten sich Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und der kanadische Energieminister Jonathan Wilkinson über aktuelle Wasserstoffprojekte des ECOreporter-Aktien-Favoriten ABO Wind.

Habeck kündigte bei dem Treffen an, im Wasserstoffbereich „Leuchtturmprojekte“ voranzutreiben. Das Wasserstoffabkommen sei ein „wichtiger Meilenstein, um den internationalen Markthochlauf von grünem Wasserstoff zu beschleunigen. Wir wollen eine transatlantische Lieferkette für grünen Wasserstoff aufbauen."

Bis zu 900.000 Tonnen Wasserstoff

Deutschland und Kanada möchten mit Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen verringern und ihre Klimaziele erreichen. ABO Wind arbeitet derzeit an der Entwicklung mehrerer großer Windparks in drei atlantischen Provinzen Kanadas. Die geplanten Anlagen haben eine Gesamtleistung von elf Gigawatt (GW). Mit dem grünen Strom könnten pro Jahr bis zu 900.000 Tonnen Wasserstoff produziert, in Ammoniak umgewandelt und per Schiff zum Beispiel nach Deutschland transportiert werden.

Weltweit entwickelt ABO Wind im Zusammenhang mit einer geplanten Wasserstoffproduktion Erneuerbare-Energien-Projekte mit insgesamt 15 GW Leistung. Dazu kommen rund 20 GW an Wind- und Solarparks, die künftig Strom ins Netz einspeisen sollen. „Wir behandeln diese beiden Entwicklungs-Pipelines getrennt, weil der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft komplex ist“, erläutert Karsten Schlageter, Vorstand des Wiesbadener Unternehmens. „Unter anderem das deutsch-kanadische Abkommen bringt eine sehr erfreuliche Dynamik in das Thema.“

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