Peter Güllmann ist Vorstandssprecher der kirchennahen Bank im Bistum Essen. / Foto: BIB

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Bank im Bistum Essen: Solide Zahlen für 2020, Dividende soll stabil bleiben

Die christliche Bank im Bistum Essen (BIB) hat im letzten Jahr weniger Gewinn gemacht, zeigt sich mit dem Geschäftsverlauf im ersten Corona-Jahr aber dennoch zufrieden.

Das Positive: Die Mitarbeiterzahl der BIB stieg um 13 auf 149, die Bilanzsumme verbesserte sich um 1 Prozent auf knapp 5,33 Milliarden Euro, und die Eigenmittel legten um 37 Prozent auf 511 Millionen Euro zu. Eine negative Folge der Corona-Pandemie: Wegen eines niedrigeren Bewertungsergebnisses ging der Vorsteuergewinn zum Vorjahr um 11 Prozent auf 43,7 Millionen Euro zurück.

„Wir haben in dieser für alle schweren Zeit unser Wort gehalten, unsere Kunden – insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen – intensiv zu begleiten“, erläutert Dr. Peter Güllmann, Vorstandssprecher der BIB. Trotz Krise hätten die Kernthemen der BIB – Gesundheitswirtschaft, Medizininfrastruktur, bezahlbarer Wohnraum und Energiewende – weiter an Bedeutung gewonnen und zu einem erhöhten Kreditvolumen geführt. Güllmann: „Die Stärkung der Eigenkapitalquote ist für uns in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders wichtig. Denn so können wir unsere Kunden auch in Zukunft bei ihren Investitionstätigkeiten begleiten und ihnen verlässlich zur Seite stehen. Wenn man bedenkt, dass das letzte Jahr für viele Branchen wirtschaftlich sehr schwierig war, sind wir mit dem Jahresergebnis sehr zufrieden.“

Dividende soll weiterhin 3 Prozent betragen

Im Oktober 2020 hatte die Essener Genossenschaftsbank wie gewohnt eine Jahresdividende von 3 Prozent ausgezahlt. In diesem Jahr soll der Generalversammlung eine Ausschüttung in gleicher Höhe vorgeschlagen werden.

Mit Blick auf den weiteren Verlauf der Pandemie sagt Vorstandschef Güllmann: „Die Krise zeigt, wie verwundbar unser Gesundheitswesen ist. Worauf es jetzt ankommt, sind gesellschaftspolitische Verantwortung und das Bemühen um Teilhabe.“ Daher habe die BIB-Stiftung im letzten Jahr eine Rekordsumme von 400.000 Euro an Einrichtungen aus dem Sozialwesen gespendet.

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