Börsenindizes wie der DAX oder der S&P 500 bilden die Wertentwicklung eines bestimmten Aktiensegments ab. Börsenindizes gibt es aber auch in grün. / Foto: Fotolia

  Nachhaltige Aktien, Fonds / ETF

Von Erneuerbarer Energie bis zu Geschlechtergerechtigkeit: Die wichtigsten grünen Börsenindizes

Wie gut entwickeln sich Solaraktien? Vegane Papiere? Elektromobilitäts-Aktien? ECOreporter stellt die wichtigsten nachhaltigen Aktienindizes vor – von ganz groß bis ganz klein.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Allein der Frankfurter Indexanbieter Solactive hat mittlerweile mehr als 11.000 Börsenindizes im Programm. Der weltgrößte Anbieter, das US-Unternehmen MSCI, kommt sogar auf mehr als 200.000 Börsenbarometer – darunter auch einige mit nachhaltiger Ausrichtung.

Grüne Aktienindizes enthalten eine Auswahl an nachhaltig und sozialverträglich wirtschaftenden Unternehmen. Es gibt sie in ganz groß, wie etwa den FTSE4Good Developed, der auf mehr als 1.000 weltweit agierende Konzerne setzt. Oder in eher klein, wie der Naturaktien-Index, der lediglich 25 Positionen enthält.

Nachhaltigkeitsindizes gelten als praktikable Wegweiser durch den Dschungel des nachhaltigen Investments. Denn ein nachhaltiger Aktienindex enthält eine Auswahl an grünen börsennotierten Unternehmen. Beim näheren Hinsehen zeigt sich jedoch: Viele Indizes sind bei Weitem nicht so umweltverträglich und ethisch, wie die Anbieter vorgeben. Welche Aktienindizes gibt es, und in welche Firmen investieren sie? Eine Tabelle zur Wertentwicklung der Indizes finden Sie im Premium-Bereich.

Große Nachhaltigkeitsindizes

Große nachhaltige Aktienindizes setzen auf Blue Chips – also auf Unternehmen mit einem hohen Börsenwert. Manche von ihnen gibt es seit mehr als 20 Jahren.

Dow Jones Sustainability World: Nachhaltig ausgerichteter Börsenindex seit 1999

Schon seit 1999 gibt es die Dow Jones Sustainability-Nachhaltigkeitsindizes (DJSI). Das US-Verlagshaus Dow Jones hat die Indizes zusammen mit der schweizerischen Ratingagentur Sustainable Asset Management (SAM) gestartet. Mittlerweile sind die Indizes ebenso wie SAM in Besitz des US-Finanzdienstleisters S&P Global, zu dem auch die Ratingagentur Standard & Poor’s gehört.

Preis- oder Performance-Index?

Es gibt zwei gängige Formen von Aktienindizes: die Preis-Indizes (PR) und die Performance-, oder auch Total-Return-Indizes (TR). Während Preisindizes lediglich den Aktienkurs der enthaltenen Werte abbilden, berücksichtigt ein Performance-Index nicht nur Kursänderungen, sondern auch die Erträge der Wertpapiere (z. B. Dividenden) unter der Prämisse, dass diese wieder angelegt werden. Beim Deutschen Aktienindex DAX handelt es sich beispielsweise um einen Performance-Index. Einige Anbieter stellen ihre Indizes in beiden Varianten zur Verfügung, also einmal als Preis- und einmal als Performance-Index. Auch werden die Indizes zuweilen in unterschiedlichen Währungen notiert, etwa in Dollar und in Euro. Dies kann zu deutlich unterschiedlicher Wertentwicklung führen.

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