BYD hat mehrere Fahrzeuge für einen Batterieaustausch zurückgerufen – doch ein "geheimer Rückruf" soll noch größer ausgefallen sein. / Foto: Unternehmen

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BYD: Batterie-Rückruf weckt Zweifel an Transparenz des Unternehmens

Der chinesische Technologiekonzern und Elektroautohersteller BYD steht wegen eines Rückrufs in China in der Kritik. Aufgrund eines Brandrisikos bei Batterien hatte das Unternehmen einige tausend SUVs zurückgerufen. Angeblich sollten dann aber mehr Autos in die Werkstatt, als offiziell verkündet, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.

Demnach erzählten mehrere Kunden, BYD habe Händler angewiesen, die Batterien in ihren Fahrzeugen auszutauschen, obwohl diese offiziell nicht von der Rückrufaktion betroffen waren. Laut Reuters erklärten die Kunden, die Kosten wären zwar von BYD vollständig übernommen worden, sie hätten sich aber mehr Transparenz vom Unternehmen gewünscht. Auf Anfragen reagierte der Konzern bislang nicht, so Reuters.

Die von BYD produzierten Blade-Batterien gelten für viele Experten als die sichersten der Branche. BYD soll kurz davor stehen, auch den US-amerikanischen Elektroauto-Konkurrenten Tesla zu beliefern, wie BYD bereits mitgeteilt hatte.

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