Einkaufszentrum der Deutsche EuroShop in Magdeburg. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien

Deutsche EuroShop: Einkaufszentren erholen sich, Aktienkurs fällt trotzdem weiter

In die Einkaufszentren des Hamburger Immobilienbetreibers Deutsche EuroShop kommen wieder mehr Menschen, und sie geben auch mehr Geld aus als noch vor wenigen Monaten. Der Aktie hilft das bislang aber nicht.

Unternehmensangaben zufolge hatten die 21 Shoppingcenter der Deutsche EuroShop Mitte September zu 97 Prozent geöffnet. Die Besucherfrequenz lag im August bei 80 Prozent des Vorjahresmonats. Im April waren es noch 28 Prozent gewesen, im Juni 71 Prozent. Die Einzelhandelsumsätze in den Einkaufszentren stieg von 31 Prozent des Vorjahreswerts im April auf 90 Prozent im August. Laut Deutsche EuroShop sind derzeit 7,3 Prozent der Mieter, meist Ladenbesitzer, in Insolvenz- und Schutzschirmverfahren.

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Die Deutsche EuroShop verfügte eigenen Angaben zufolge am 30. Juni 2020 über eine Liquidität von 179 Millionen Euro und eine ungenutzte Kreditlinie von 150 Millionen Euro.

Die Aktie des Konzerns hat am Freitag im Xetra-Handel knapp 6 Prozent an Wert verloren. Aktuell notiert sie an der Börse Tradegate bei 10,80 Euro (21.9.2020, 8:41 Uhr). Auf Jahressicht ist die Aktie 56 Prozent im Minus.

ECOreporter beurteilt die Zukunftsaussichten der Deutsche EuroShop kritisch und hat das Unternehmen daher im August aus der Liste seiner Favoriten-Aktien entfernt (mehr dazu lesen Sie hier).

Deutsche EuroShop AG: ISIN DE0007480204 / WKN 748020

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