Essity nutzt für die Herstellung von Toilettenpapier Strohreste aus der Landwirtschaft. / Foto: Essity

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Essity verkauft Zewa-Klopapier aus Stroh

Alle Toilettenpapiere der Marke Zewa enthalten ab sofort mindestens 10 Prozent Zellstoff aus Stroh. Der schwedische Hersteller Essity, ein ECOreporter-Aktien-Favorit, produziert den neuen Zellstoff in Mannheim.

„Essity nutzt Stroh, das nach der Ernte übrig bleibt, und fertigt daraus einen hochwertigen Zellstoff“, erläutert Ingolf Braun, Vizepräsident Sales & Marketing bei Essity. „Das ist nicht nur ein großer Schritt auf dem Weg in eine nachhaltige Kreislaufgesellschaft, in der nichts vergeudet wird. Wir beweisen damit auch, dass konventionelle Produkte nachhaltiger werden können, damit mehr Menschen ihre persönliche Klimabilanz verbessern.“

Der Strohzellstoff wird in einer neuen Anlage in Mannheim gewonnen, die Essity für 40 Millionen Euro errichtet hat. Unternehmensangaben zufolge ist die Anlage energieeffizienter als herkömmliche Zellstoff-Fabriken, weil sie mit geringeren Temperaturen und Druckverhältnissen arbeitet. Zudem benötige sie weniger Wasser.

Essity hatte im April solide Geschäftszahlen für das erste Quartal 2022 gemeldet (ECOreporter berichtete hier). Der Hygieneartikel-Hersteller leidet unter hohen Rohstoff- und Logistikkosten, kann diese als Weltmarktführer aber zumindest teilweise an die Kundinnen und Kunden weitergeben.

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