Im ETF findet sich unter anderem die ECOreporter-Favoriten-Aktie Siemens. / Foto: Unternehmen

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ETF-Test: BNP Paribas Easy MSCI EMU SRI ETF

Ein ETF, der in nachhaltige Unternehmen aus der Eurozone investiert: Das will der BNP Paribas Easy MSCI EMU SRI ETF sein. Gehaltenes Versprechen oder hellgrüne Wäsche? Der ECOreporter-Test zeigt die Einzelheiten.

Anbieter des ETFs ist BNP Paribas Easy, eine Tochter der französischen Großbank BNP Paribas. Erst ab 2030 will BNP Paribas in der EU keine Kohleprojekte mehr finanzieren. Außerhalb Europas will BNP sogar noch bis 2040 Kohleprojekte finanzieren.

Finanzen/Risiko

Der ETF startete im März 2019. Da er damit noch keine drei Jahre am Markt ist, erhält er keine Finanznote. Auf ein Jahr gesehen hat der ETF 19 Prozent an Wert gewonnen, der weltweite Aktienindex MSCI World ist im selben Zeitraum 36,5 Prozent im Plus. Seit Auflegung hat der ETF 12,8 Prozent zugelegt (MSCI World: 27,5 Prozent).

Die Jahresgebühren von 0,3 Prozent liegen im Schnitt anderer nachhaltiger ETFs.

Nachhaltigkeitskonzept

Dass der ETF nachhaltig ausgerichtet sein will, verrät das Kürzel SRI in seinem Namen: Das steht für „Socially Responsible Investment“, frei übersetzt: „nachhaltiges Investieren“. Die im ETF-Namen genannte „EMU“ ist die „Economic and Monetary Union“ – die Eurozone.

Der ETF bildet einen Index des US-Finanzdienstleisters MSCI ab und legt nach dem "Best-in-Class-Prinzip" an. Er investiert nach eigenen Angaben in Unternehmen, die zum nachhaltigsten Viertel ihrer Branche gehören. Die Nachhaltigkeit bewertet der Indexanbieter MSCI selbst.

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