Zellstoff von Lenzing. / Foto: Unternehmen

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Faserhersteller Lenzing zieht Prognose zurück

Der österreichische Faserhersteller Lenzing erwartet aufgrund der Corona-Pandemie einen starken Umsatzrückgang. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr hat das Unternehmen nun zurückgezogen.

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Unter der Corona-Krise werde auch die weltweite Textilindustrie leiden, heißt es von Lenzing. Den möglichen Rückgang in seinem Textilfaser-Geschäft könne das Unternehmen aber derzeit noch nicht genau beziffern. Um gegen die Umsatzausfälle anzukämpfen, habe man aber schon Sparmaßnahmen auf den Weg gebracht, heißt es weiter.

Lenzing hatte für das Geschäftsjahr 2019 mäßige Zahlen veröffentlicht (mehr können Sie hier lesen). Die Dividende für 2019 hatte das Unternehmen gegenüber dem Vorjahr gekürzt. Die bisherige Prognose hat Lenzing nun zurückgezogen. Laut der ursprünglichen Prognose sollte der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr auf dem Niveau von 2019 liegen.

Die Lenzing-Aktie machte im heutigen Handel an der Börse Wien ein Plus von 2,18 Prozent und notiert aktuell bei 56,25 Euro (25.3.2020, 10:15 Uhr). Auf Sicht von sechs Monaten ist die Aktie um 36 Prozent gefallen, in den letzten zwölf Monaten betrug das Minus 37,4 Prozent.

Aufgrund der unklaren Auswirkungen der Corona-Krise auf die Textilindustrie rät ECOreporter Anlegern derzeit nicht dazu, bei Lenzing einzusteigen.

Welche Aktien die ECOreporter-Redaktion aktuell empfiehlt, erfahren Sie hier.

Lenzing AG: ISIN AT0000644505 / WKN 852927

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