Bifaziale Solarmodule von Next2Sun. / Foto: Unternehmen

  Anleihen / AIF, Crowd-Investment, Crowd-Test

Im Check: Crowdinvesting von Next2Sun Technology mit bis zu 7 % Zins

Die Next2Sun Technology GmbH hat vertikal aufgeständerte zweiseitige Solaranlagen entwickelt und in den Markt eingeführt. Um den Anlagentyp weiterzuentwickeln und weitere Solaranlagen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen zu errichten, bietet das Unternehmen zur Finanzierung ab 500 Euro Nachrangdarlehen an. Deren Zinssatz beträgt bis zu 7 Prozent pro Jahr bei einer Laufzeit von rund fünf Jahren. Welche Risiken bestehen? Wie ist die finanzielle Situation des Unternehmens?

Anbieterin und Emittentin der Nachrangdarlehen mit der Bezeichnung „Next2Sun scale up 2022“  ist die Next2Sun Technology GmbH aus Dillingen/Saar im Saarland. Das Unternehmen gehört zur Gruppe der Next2Sun AG, die in diesem Jahr Aktien auf den Markt gebracht und einen Börsengang in Aussicht gestellt hat. ECOreporter berichtete hier.

Die Emittentin hat laut Vermögensanlagen‐Informationsblatt (VIB, Stand: 9.11.2022) in der Vergangenheit bereits sogenannte Agri‐Photovoltaik‐Anlagen, das heißt Solaranlagen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, mit einer Leistung von 8 Megawatt errichtet. Nun plant das Unternehmen nach eigenen Angaben, pro Jahr Agri‐Photovoltaik‐Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12 Megawatt herzustellen.

Zweiseitige Solaranlagen für die Stromerzeugung morgens und abends

Anlageobjekt sind laut VIB vertikal aufgeständerte bifaziale (das heißt zweiseitige) Photovoltaik‐Anlagen. Das Anlagenkonzept zeichnet sich nach Einschätzung der Emittentin gegenüber konventionellen Photovoltaik‐Anlagen durch eine minimale Inanspruchnahme der Flächen und ein für die Energiewende sehr wichtiges, antizyklisches Erzeugungsprofil mit Produktionsspitzen in den Morgen‐ und Abendstunden aus.

Das Emissionsvolumen der Nachrangdarlehen „Next2Sun scale up 2022“ beträgt 1,2 Millionen Euro. Davon will die Emittentin bei Vollplatzierung 1,0 Millionen Euro Für die Herstellung der Photovoltaik‐Anlagen (insbesondere Materialeinkauf) und bis zu 200.000 Euro für die weitere Forschung und Entwicklung der Anlagen verwenden.

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