Die Singulus-Anleihe notiert weiterhin deutlich unter ihrem Nennwert. / Foto: Singulus

  Anleihen / AIF, Wachhund

Im zweiten Anlauf: Singulus ändert Anleihebedingungen

Der finanziell angeschlagene Solarmaschinenbauer Singulus aus Kahl am Main kann die geplanten Änderungen bei den Bedingungen seiner Anleihe 2016/2021 (WKN: A2AA5H) vornehmen.

Eine erste Gläubigerversammlung zu dem Thema war Ende August nicht beschlussfähig gewesen, weil sich zu wenige Anlegerinnen und Anleger beteiligten (ECOreporter berichtete hier). Auch bei der zweiten Gläubigerversammlung, die am gestrigen Dienstag stattfand, war nur ein Drittel des Anleihekapitals vertreten. Dies reichte jedoch aus, um über die Anträge des Unternehmens abstimmen zu können.

Die Anträge wurden mit einer Mehrheit von über 98 Prozent angenommen. Die Gläubiger verzichten jetzt unter anderem für neun Monate auf ihr außerordentliches Kündigungsrecht. Der Hintergrund: Singulus hat nach wie vor nicht seine bereits überfälligen Jahresberichte 2020 und 2021 veröffentlicht. Daher hätten Anlegerinnen und Anleger die Anleihe nach den bisherigen Bedingungen in Kürze kündigen können. Singulus wäre aber möglicherweise nicht in der Lage gewesen, die Anleihe zum jetzigen Zeitpunkt zurückzuzahlen.

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