Intel hat nach Kritik an mutmaßlicher Zwangsarbeit in China einen fragwürdigen Rückzieher gemacht. / Foto: Unternehmen

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Intel: Keine öffentliche Kritik mehr an möglicher Zwangsarbeit in China

Der US-Chiphersteller Intel hat Kritik an möglicher Zwangsarbeit in der chinesischen Region Xinjiang aus einem offenen Brief entfernt, den er im vergangenen Monat an seine Zulieferer geschickt hatte. Zuvor hatte es in China breiten Protest gegen Intels Vorstoß gegeben. Der Konzern hatte sich deshalb bereits öffentlich entschuldigt – und wird nun wiederum dafür scharf kritisiert.

Mitte Dezember hatte Intel auf seiner Website einen Brief an seine weltweiten Zulieferer veröffentlicht, in dem der Konzern seine Geschäftspartner aufforderte, keine Waren aus der nordwestchinesischen Region Xinjiang mehr zu beziehen. Die chinesische Regierung unterdrückt dort Minderheiten, insbesondere die muslimischen Uiguren. Unter anderem die USA und Großbritannien bezeichnen Chinas Vorgehen in Xinjiang offiziell als Völkermord.

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