Gunter Greiner ist Fonds-Advisor des Wiwin just green impact! / Foto: Wiwin

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Kein Gemüse vom Metzger – Wiwin startet ersten Aktienfonds

Das Mainzer Finanzunternehmen Wiwin hat seinen ersten Aktienfonds auf den Markt gebracht. Der „Wiwin just green impact!” will weltweit „kompromisslos grün“ in kleine und mittelgroße Unternehmen anlegen und einen „neuen Maßstab für grüne Finanzprodukte“ setzen.

Der Fonds mit der ISIN DE000A2QRSY6 möchte unter anderem in Aktien aus den Bereichen Erneuerbare Energien und Energiespeicherung, Medizintechnik, Nahrungsmittel, Elektromobilität, Recycling und Wassertechnologie investieren. Er orientiert sich dabei an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den sogenannten SDGs. Wiwin führt das Nachhaltigkeitsresearch selbst durch. Die Jahreskosten sollen bei vergleichsweise günstigen 1,45 Prozent liegen, als Ausgabeaufschlag werden Wiwin zufolge maximal 1,5 Prozent fällig.

„Wir haben den Finanzmarkt sehr genau analysiert und uns dazu entschieden, einen eigenen Aktienfonds aufzubauen“, erläutert Gunter Greiner, Advisor des Wiwin just green impact! „Die angebotenen Produkte waren uns einfach nicht nachhaltig genug, da sie zu häufig Titel enthalten, die nach unseren strengen Kriterien nicht als grün gelten dürfen – beispielsweise IT-Unternehmen, die ihre Server zwar mit Strom aus Erneuerbaren Energien betreiben, aber kein grünes Geschäftsmodell verfolgen.”

„In den Aktienfonds Wiwin just green impact! zu investieren, ist wie das Gemüse direkt vom Bauern zu kaufen“, ergänzt Wiwin-Gründer Matthias Willenbacher. „Wir sind alles Überzeugungstäter, die kompromisslos in echte nachhaltige Unternehmen investieren - darauf können sich die Anleger und Anlegerinnen definitiv verlassen. Man würde sein Gemüse ja auch nicht beim Metzger kaufen.”

ECOreporter wird den Fonds testen, sobald ein komplettes Portfolio und weitere für die Analyse notwendige Daten vorliegen.

Alle ECOreporter-Fondstests und weitere Informationen rund um nachhaltige Fonds finden Sie hier.

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