Polestar verkauft aktuell nur den Polestar 2. Drei weitere Luxusmodelle sind in Planung. / Foto: Polestar

  Nachhaltige Aktien

Nach dem Börsenstart: Wie attraktiv ist die Elektroauto-Aktie Polestar?

In den letzten Jahren waren Börsengänge von E-Auto-Herstellern oft hollywoodreife Medienspektakel, die den Aktienkurs der Unternehmen in die Höhe schießen ließen. Doch die Zeiten haben sich geändert, wie jetzt der chinesisch-schwedische Autobauer Polestar erfahren musste.

Das Gemeinschaftsunternehmen des schwedischen Volvo-Konzerns und dessen chinesischer Muttergesellschaft Geely verschmolz am Freitag an der US-Börse Nasdaq mit Gores Guggenheim, einem SPAC (mehr zu diesen leeren Börsenmänteln können Sie hier lesen). Die nun unter dem Namen Polestar gelistete Aktie startete mit einem Kurs von 12,98 US-Dollar, was einem Plus von 15,5 Prozent zum letzten Kurs von Gores Guggenheim entsprach, sackte dann aber bis auf 10,56 Dollar ab, bevor sie sich bis Handelsschluss auf 13,00 Dollar erholte. Im Tradegate-Handel kostet die Aktie aktuell 12,40 Euro (Stand 27.6.2022, 10:08 Uhr).

Polestar hat über den Börsengang 890 Millionen Dollar eingenommen. Im Mai hatte das Unternehmen noch auf Erlöse von knapp 1 Milliarde Dollar gehofft.

Die Luft für junge E-Auto-Unternehmen ist dünner geworden. Lieferengpässe, steigende Kreditzinsen und Materialkosten, Rezessionsängste und hohe Inflationsraten machen es für Wachstumsfirmen derzeit deutlich schwieriger, die Gewinnzone zu erreichen.

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