Rotorblätter von Nordex kommen demnächst nur noch aus Indien. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie

Nordex-Werk in Rostock ist geschlossen – erneute Kritik

Der Hamburger Windkraftanlagen-Hersteller Nordex hat seine Rotorblatt-Fabrik in Rostock mit Ende der letzten Schicht am gestrigen Donnerstag geschlossen. Bis zu 600 Beschäftigte verlieren damit ihre Stelle, sie wechseln in eine Transfergesellschaft. Die Gewerkschaft IG-Metall und die Politik übten noch einmal Kritik am Unternehmen.

Die Verlegung der Produktion nach Indien sei wegen des Transports der fertigen Flügel über Tausende Kilometer klimapolitisch nicht sinnvoll, erklärte die Gewerkschaft. Man müsse dafür sorgen, dass Arbeitsplätze in Deutschland entstehen – und dass die Wertschöpfung auch in Deutschland bleibe.

"In ein, zwei Jahren werden wir jedes Rotorblatt brauchen"

Bereits im Februar hatte Nordex angekündigt, die Rotorblatt-Fertigung im Osten Rostocks zu beenden. ECOreporter berichtete hier. Gründe seien das schwierige Markt- und Wettbewerbsumfeld sowie eine Verschiebung der Nachfrage. Landes- und Bundespolitiker sowie Fachleute hatten das Aus kritisiert.

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