PNE baut kontinuierlich die Zahl der Windparks mit Stromlieferverträgen für die Post-EEG-Zeit aus. / Foto: Unternehmen

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PNE vermittelt weitere Stromabnahmeverträge – optimistische Prognose

Der Wind- und Solarparkentwickler PNE aus Cuxhaven hat weitere Stromlieferverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs), im Umfang von etwa 30 Megawatt vermittelt. Für mehrere Windanlagen, die aus der Förderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) fallen, konnten damit Festpreise für das nächste Jahr fixiert werden.

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PNE baut sein bislang vermitteltes PPA-Volumen damit auf 170 Megawatt installierte Windleistung aus. Gemeinsam mit "ausgewählten Vermarktern" hat die PNE-Gruppe selbst PPAs entwickelt, die speziell auf den Betrieb von ausgeförderten Windenergieanlagen ausgelegt sein sollen. PNE unterstützt die Betreiber auch bei der Suche eines Vermarkters und beim Abschluss von vorverhandelten Verträgen mit Abnehmern.

Nach Vertragsabschluss berät PNE den Betreiber weiter, um einen möglichst hohen fixierten Stromabnahmepreis zu erreichen. Der Anlagenbetreiber kann laut Unternehmen dabei für jedes Jahr in der Vertragslaufzeit demnach flexibel zwischen variablem und Festpreis wählen. Außerdem können Betreiber demnach von einer Vertragskündigungsoption bei der Nutzung einer Repowering-Möglichkeit Gebrauch machen.

Neue Ziele bis Jahresende

Aktuell laufen laut Unternehmen weitere Verhandlungen zu PPA-Abschlüssen. Bis zum Ende des Jahres rechnet PNE demnach mit einem vermittelten Energievolumen von mehr als einer Terawattstunde.

Die PNE-Aktie steht im Xetra-Handel aktuell bei 6,85 Euro und ist 0,3 Prozent zum Vortag im Plus (Stand: 22.7.2021, 11:37 Uhr). Auf Monatssicht hat die Aktie 7,7 Prozent an Wert verloren, im Jahresvergleich hat die Aktie 30,3 Prozent an Wert gewonnen.

Für ECOreporter bleibt die PNE-Aktie wegen der niedrigen Nettogewinnmargen und immer wieder aufkommender Übernahmegerüchte ein Investment mit erhöhtem Risiko.

Welche Windaktien die Redaktion derzeit zum Kauf empfiehlt, erfahren Sie hier: Die besten Windaktien – wo sich jetzt der Einstieg lohnt.

Die noch bis 2023 laufende PNE-Unternehmensanleihe 2018 (WKN A2LQ3M) notiert an der Börse Frankfurt aktuell bei 103,05 Prozent (21.7.2021, 22:25 Uhr). Mehr zu grünen Anleihen erfahren Sie hier: In der Krise stabil - 41 richtig nachhaltige kleine Anleihen mit bis zu 10 % Zins.

PNE AG:  ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG

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