Silizium-Ingot von Siltronic. Aus Ingots werden Wafer-Scheiben geschnitten. Die Siltronic-Aktie ist derzeit nach einer gescheiterten Übernahme niedrig bewertet. / Foto: Unternehmen

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Siltronic verdoppelt Gewinn, Aktie verliert weiter

Trotz guter Geschäftszahlen setzt die Aktie des Münchener Halbleiter-Zulieferers Siltronic ihre Talfahrt fort. Was steckt dahinter?

Siltronic ist der größte europäische Lieferant von Wafern für die Halbleiterindustrie (Wafer sind die Siliziumscheiben, aus denen Mikrochips hergestellt werden). Das erste Quartal lief glänzend für den MDax-Konzern: Der Umsatz stieg um 32 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 417 Millionen Euro, vor allem wegen höherer Verkaufspreise. Trotz gestiegener Kosten verdoppelte sich der Nettogewinn auf 114,8 Millionen Euro.

Allerdings ist der Gewinnanstieg in erster Linie auf eine Sonderzahlung von 50 Millionen Euro zurückzuführen, die Siltronic für die gescheiterte Übernahme durch den taiwanesischen Wafer-Konzern GlobalWafers erhalten hat. Ohne diesen positiven Einmaleffekt stieg der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 3,5 Prozent.

„Im ersten Quartal entwickelte sich unser Geschäftsverlauf weiterhin sehr positiv. Dies wird sich im Jahresverlauf weiter fortsetzen. Allerdings stehen den steigenden Preisen auch steigende Kosten, insbesondere für Energie, Personal und Roh- und Hilfsstoffe, gegenüber. Dies wird das Ergebniswachstum einbremsen", prognostiziert Siltronic-Chef Christoph von Plotho.

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