Die Singulus-Aktie hat in den letzten fünf Jahren 87 Prozent an Wert verloren. / Foto: Singulus

  Nachhaltige Aktien, Anleihen / AIF, Wachhund

Singulus-Aktie verliert Prime Standard-Zulassung

Die Aktie des finanziell angeschlagenen Solarmaschinenbauers Singulus aus Kahl am Main wird ab 1. Februar 2023 nicht mehr im Prime Standard-Bereich des regulierten Marktes der Frankfurter Börse gehandelt.

Der Widerruf der Zulassung erfolgt laut einer Mitteilung der Börse „von Amts wegen“. Angaben zu den Hintergründen der Entscheidung finden sich in der Mitteilung nicht. Die Aktie kann ab Februar im General Standard-Bereich in Frankfurt gehandelt werden.

Singulus steckt nach hohen Verlusten in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 in finanziellen Schwierigkeiten. Die Finanzberichte für die beiden Jahre sind weiterhin nicht veröffentlicht. Zum 30. September 2021 wies Singulus bei einer Bilanzsumme von 76 Millionen Euro ein negatives Eigenkapital von 42,7 Millionen Euro aus. Im November meldete das Unternehmen ungeprüfte Zahlen für 2022 (ECOreporter berichtete hier).

Die Abstufung der Aktie vom Prime Standard in den General Standard könnte mit den seit langem überfälligen Finanzberichten zusammenhängen. Für Unternehmen, die im Prime Standard-Segment geführt werden, gelten höhere Transparenzanforderungen, die Singulus derzeit möglicherweise nicht erfüllen kann.

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