In die Karosserie des Sion sind Solarzellen integriert. Die lassen sich auch in andere Fahrzeuge einbauen. / Foto: Sono Motors

  Nachhaltige Aktien

Sono Motors: Aktie gewinnt 60 % - können Solarprojekte das Autogeschäft stützen?

Das Solar-Elektroauto Sion wird nach einigen Verzögerungen erst 2023 auf den Markt kommen. Sein Erbauer, das Münchener Unternehmen Sono Motors, versucht derzeit, sich mit Solaraufträgen ein zweites Standbein aufzubauen.

Die Sono-Muttergesellschaft Sono Group meldet für das Geschäftsjahr 2021 15 neue Aufträge von anderen Autobauern, die den Einsatz von Sono-Solarsystemen auf ihren Fahrzeugen testen wollen. Ende letzten Jahres lieferte Sono den ersten Prototyp eines solarbetriebenen Leichtelektrofahrzeugs an den sächsischen Hersteller ARI Motors und installierte Solarzellen auf Wohnmobilen eines US-amerikanischen Herstellers. Zudem stattete Sono in einem Pilotprojekt einen Elektrobus der Münchener Verkehrsgesellschaft MVG auf zwölf Quadratmetern mit Solarzellen aus.

Viel Umsatz werfen diese Aufträge bislang aber nicht ab. 2021 waren es gerade einmal 11.000 Euro, bei einem Gesamtkonzernumsatz von 16.000 Euro. Der Nettoverlust der Sono Group stieg im letzten Jahr um 14 Prozent auf 64 Millionen Euro.

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