Die Geschäftsleitung der UmweltBank (v.l.n.r.): Goran Bašić, Heike Schmitz und Jürgen Koppmann zeigen sich zufrieden mit dem ersten Halbjahr 2021. / Foto: Unternehmen

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UmweltBank: Halbjahresergebnis trifft Erwartungen – Prognose bestätigt

Die Nürnberger UmweltBank hat das erste Halbjahr 2021 gemäß ihren positiven Erwartungen abgeschlossen. Besonders das Kreditgeschäft entwickelte sich erfreulich.

Das Halbjahresergebnis vor Steuern liegt mit 21,7 Millionen Euro leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. "Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn der Vorjahreswert war durch einen einmaligen positiven Sondereffekt in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro beeinflusst", erklärte Jürgen Koppmann, Sprecher des Vorstands, laut Mitteilung.

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Besonders erfreulich war laut Bank der starke Zuwachs beim Neukreditvolumen: Mit knapp 400 Millionen Euro konnte die Bank fast doppelt so viele Finanzierungen neu vergeben wie im ersten Halbjahr 2020 (217 Millionen Euro). Das Kreditvolumen stieg auf 3,7 Milliarden Euro.

"Wir spüren in allen Finanzierungsbereichen eine hohe Nachfrage", so Goran Bašić, Mitglied des Vorstands. Darüber hinaus erschließt die Bank laut Bašić neue Marktsegmente. So finanziert die Bank eine von Deutschlands größten Anlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff, die der Industriekonzern Siemens im bayerischen Wunsiedel errichtet.

Eigener Fonds läuft gut

Die UmweltBank betonte zudem die positive Entwicklung im Wertpapiergeschäft. Der erste eigene Fonds der grünen Bank, der UmweltSpektrum Mix, verzeichnete per 30. Juni 2021 bereits ein Fondsvolumen von rund 72 Millionen Euro (hier finden Sie den ECOreporter-Fondstest). Seit Auflage im Februar 2020 weist der Mischfonds eine Wertentwicklung von 25 Prozent auf (Stand: 2.8.2021). Insgesamt betrug das von der UmweltBank verwaltete Depotvolumen zum Ende des ersten Halbjahrs fast 800 Millionen Euro – ein Plus von rund 100 Millionen Euro seit Jahresbeginn.

Der Vorstand bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr 2021: Die Zahl der Kundinnen und Kunden soll auf 135.000 wachsen. Während das Geschäftsvolumen bis zum Jahresende aufgrund der Inanspruchnahme weiterer gezielter langfristiger Refinanzierungsgeschäfte bei der Deutschen Bundesbank sowie der guten Kreditnachfrage auf ca. 6,4 Mrd. Euro steigen dürfte, erwartet der Vorstand unverändert ein Ergebnis vor Steuern auf dem Niveau des Vorjahres.

Die UmweltBank-Aktie schloss im Tradegate-Handel am Montag 1,4 Prozent im Plus zum Freitag bei einem Kurs von 18,40 Euro (Stand: 2.8.2021, 22:26 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 2,5 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 56,9 Prozent an Wert gewonnen.

Die UmweltBank-Aktie hat nach Einschätzung von ECOreporter nach wie vor Potenzial und ist mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2021 von 20 noch nicht zu hoch bewertet. Anlegerinnen und Anleger können mit einer kleinen Position einsteigen. Dabei sollten sie die ECOreporter-Ratschläge für das Anlegen in Krisenzeiten beachten.

Die Aktie der UmweltBank ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Grüne Spezialwerte. Lesen Sie auch unser Unternehmensporträt.

UmweltBank-Aktie:  ISIN DE0005570808 / WKN 557080

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