Halbleiter-Scanner-Anlage von ASML. Die Aktie des Unternehmens hat in den letzten Monaten Federn gelassen. / Foto: ASML

  Aktientipps, Nachhaltige Aktien

USA machen Druck: ASML soll weniger Chip-Technik nach China liefern

ASML ist der weltweit wichtigste Hersteller von Produktionsanlagen für die Halbleiterindustrie. Die US-Regierung will, dass der Konzern seine China-Exporte weiter einschränkt. Wie reagiert die ASML-Aktie?

In den Niederlanden, wo ASML seinen Hauptsitz hat, gilt bereits ein Moratorium, das die Ausfuhr von bestimmten Halbleiter-Technologien nach China verbietet. Die USA haben die niederländische Regierung jetzt laut der Nachrichtenagentur Bloomberg gebeten, dieses Moratorium auszuweiten. Konkret gehe es um Ultraviolett-Scanner (sogenannte DUV-Scanner), die für die Belichtung von Siliziumwafern benötigt werden.

China versucht seit einiger Zeit, bei der Produktion von Mikrochips konkurrenzfähig zu werden. Die USA wollen dies mit internationalen Handelsbeschränkungen verhindern. ASML sagte zu der Bloomberg-Meldung, man wolle sich nicht zu Gerüchten äußern. Konkrete Ankündigungen weiterer Handelsbeschränkungen gebe es derzeit nicht.

Die lange teure Aktie von ASML verliert seit Jahresbeginn wie die meisten Tech-Papiere stetig an Wert. Auf Monatssicht hat sie 20 Prozent abgegeben, auf drei Monate gesehen 29 Prozent. Langfristig ist die Aktie gut gelaufen, auf Sicht von drei Jahren notiert sie 126 Prozent im Plus. Aktuell steht der Preis im Tradegate-Handel bei 422,00 Euro (6.7.2022, 9:43 Uhr).

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