Veganz bietet unter anderem vegane Fleisch- und Fischersatzprodukte an. Weiteres Wachstum will das Unternehmen über einen Börsengang finanzieren. / Foto: Veganz

  Anleihen / AIF

Veganz: Der Börsengang rückt näher

Der vegane Lebensmittelhersteller Veganz aus Berlin will an die Börse. Die Pläne werden langsam konkreter.

Wie Veganz gestern mitteilte, strebt das Unternehmen „in den nächsten Monaten ein erstmaliges öffentliches Angebot (IPO) in Deutschland von neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung und bestehenden Aktien von bestimmten Aktionären, eine Privatplatzierung der Aktien in bestimmten anderen Ländern sowie die Einbeziehung der Aktien in den Handel im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse (Scale Segment)“ an. Das Gesamtvolumen des Angebots wird „voraussichtlich bis zu 50 Millionen Euro“ betragen.

Die Erlöse aus dem Börsengang – Veganz rechnet mit brutto 35 Millionen Euro – sollen unter anderem in den Aufbau einer neuen Produktionsstätte in Brandenburg fließen. Mit der Fabrik will Veganz seine Erlöse aus eigener Produktion von derzeit 0,3 Prozent auf 30 Prozent erhöhen.

Gewinne sind noch nicht in Sicht

Veganz steigert seit Jahren seine Umsätze. Im ersten Halbjahr 2021 setzte das Unternehmen 17,2 Millionen Euro und damit 16 Prozent mehr um als im gleichen Zeitraum 2020. Weil Veganz viel Geld in weiteres Wachstum investiert, fiel im ersten Halbjahr 2021 ein Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 2,1 Millionen Euro an.

Veganz hatte 2020 eine Unternehmensanleihe mit einem Jahreszins von 7,5 Prozent auf den Markt gebracht. ECOreporter hatte sich das Anleiheangebot hier näher angesehen.

Die Anleihe wird im Open Market der Frankfurter Börse gehandelt. Derzeit notiert sie bei 99,95 Prozent (Stand 13.10.2021, 9:16 Uhr).

Weitere nachhaltige Anleihen finden Sie hier: In der Krise stabil - 43 richtig nachhaltige Anleihen mit bis zu 10 % Zins.

Lesen Sie auch das ECOreporter-Dossier Vegane Aktien: Bis 92 % Plus in einem Jahr.

Veganz Anleihe 2020/2025: ISIN DE000A254NF5 / WKN A254NF

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