Die Veganz-Aktie hat seit dem Börsengang fast 80 Prozent an Wert verloren. / Foto: Veganz

  Nachhaltige Aktien

Veganz: Mehr Verlust als erwartet, verhaltene Aussichten

Der vegane Lebensmittelanbieter Veganz hatte für das Geschäftsjahr 2021 ursprünglich mit einem Nettoverlust von 8 Millionen Euro gerechnet. Im Februar erwartete das Management dann schon ein Minus von 12,9 Millionen Euro, schlussendlich sind es 13,3 Millionen Euro geworden. Wie reagiert die Aktie?

Obwohl Veganz 2021 mit 30,4 Millionen Euro 14 Prozent mehr umsetzte als 2020, fiel der Nettoverlust fast dreimal so hoch aus wie im Vorjahr. Veganz führt das schwache Ergebnis neben höheren Kosten für Material und Personal vor allem auf einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Börsengang zurück.

Auch im ersten Quartal 2022 liefen die Geschäfte nicht gut. Vor wenigen Tagen meldete Veganz einen Umsatzrückgang von 8,8 auf 6,9 Millionen Euro und einen höheren Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Jetzt reicht das Unternehmen den Nettoverlust nach, er lag im ersten Quartal bei 2,4 Millionen Euro.

Als Gründe für den Umsatzrückgang nennt Veganz gestörte Lieferketten und die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs. Weil sich der Lebensmitteleinzelhandel in den letzten Monaten auf die Sicherstellung der Grundversorgung konzentriert habe, sei es „nahezu unmöglich“ gewesen, Veganz-Produkte neu in die Läden zu bringen oder Werbeaktionen im Discounter-Bereich durchzuführen.

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