Die Ørsted-Aktie hat auf Jahressicht 40 Prozent eingebüßt. Lohnt sich jetzt der Einstieg? / Foto: Ørsted

  Nachhaltige Aktien

Windriese Orsted: Mehr Umsatz, weniger Gewinn – was macht die Aktie?

Der dänische Windkraftkonzern Ørsted ist 2021 weiter gewachsen, erzielte aber netto weniger Gewinn. An der Börse deutet sich eine Trendwende an.

Beim Ausbau seines grünen Anlagenparks kam Ørsted im letzten Jahr besser voran als geplant: Ende Dezember verfügte der Konzern über Windparks mit einer Erzeugungskapazität von 26,1 Gigawatt (GW). Das entspricht einem Jahresplus von 5,7 GW. Damit sieht sich Ørsted weiter auf einem guten Weg, bis 2030 sein Ziel von 50 GW zu erreichen.

Bei Ausschreibungen und anderen Vergabeverfahren sicherte sich das Unternehmen 2021 neue Windkraftprojekte auf hoher See (Offshore-Windkraft) mit einer geplanten Gesamtkapazität von 4,5 GW. Das entspricht Ørsted zufolge der Hälfte der weltweit erteilten Offshore-Wind-Genehmigungen – ein starkes Ergebnis angesichts der wachsenden Konkurrenz durch Öl- und Kohlekonzerne, die verstärkt ins Geschäft mit Windparks drängen. Neue Offshore-Großprojekte sicherte sich Ørsted vor allem in Polen und den USA. Dazu kamen Windparks an Land mit einem Volumen von 1,2 GW. Im letzten Jahr startete Ørsted zudem mehrere Biokraftstoff- und Wasserstoffprojekte (ECOreporter berichtete etwa hier).

55 Prozent mehr Umsatz

Im Geschäftsjahr 2021 setzte Ørsted 77,6 Milliarden Dänische Kronen (DKK; 10,4 Milliarden Euro) um. Das sind 55 Prozent mehr als 2020, wobei ein Teil des Umsatzanstiegs auf den Teilverkauf der Offshore-Windparks Borssele 1 & 2 and Greater Changhua 1 zurückgeht. Während das Kerngeschäft des Konzerns, der Verkauf von grünem Strom, sich wegen teils schwacher Windverhältnisse etwas schlechter entwickelte als erwartet, profitierte Ørsted von guten Erzeugungsleistungen seiner Blockheizkraftwerke und seinem weiterhin florierenden Gasgeschäft. Erneuerbare Energien machten zum Jahresende 90 Prozent der Erzeugungsleistung von Ørsted aus.

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